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| 13.12.2006: Landesbezirksjugendkonferenz der ver.di Jugend NRW beschließt Antrag gegen das KSM-Verbot | |||||||
| Beschluss: | |||||||
Die ver.di Jugend NRW verurteilt das undemokratische Vorgehen der tschechischen Regierung und unterstützt den Aufruf gegen das KSM-Verbot. Der Bundesvorstand wird ebenfalls dazu aufgefordert. |
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| Begründung: | |||||||
Trotz weltweiter Proteste hat das Innenministerium der tschechischen Republik am 12. Oktober 2006 den kommunistischen Jugendverband KSM verboten und für aufgelöst erklärt. Als Verbotsgrund wird angeführt, dass der KSM es in seinem Programm als eine Notwendigkeit darstelle, dass das Privateigentum an Produktionsmitteln durch kollektives Eigentum ersetzt wird. Gegen das drohende Verbot hatten Tausende Tschechen, darunter zahlreiche antifaschistische Widerstandskämpfer, protestiert. Neben zahlreichen Parteien, Jugendorganisationen, Gewerkschaften und Parlamentsabgeordneten weltweit hatten sich auch Nobelpreisträger Dario Fo, Rocksänger Bono von der Band U2 sowie Zapatistensprecher Marcos gegen ein Verbot ausgesprochen. |
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Dennoch erfolgte das Verbot. Die Illegalisierung der KSM bedeutet einen Angriff auf alle demokratischen und fortschrittlichen Kräfte in Tschechien und darüber hinaus. Damit werden Jugendliche kriminalisiert, die sich aktiv und für den Frieden einsetzen. Jede/r, die/der Kritik an den Folgen neoliberaler Politik –Arbeitslosigkeit, Armut und Ausgrenzung- übt, soll mit dem Verbot eingeschüchtert werden. Die Stimmen, die das Privateigentum an den Fabriken, Konzernen und Banken als die eigentliche Ursache der wachsenden Verarmung und Arbeitslosigkeit anprangern, sollen zum Schweigen gebracht werden. Das Verbot der KSM betrifft deshalb auch alle demokratischen und linken Menschen in Deutschland. |
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